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06.11.2026 · Kauf und Neubau · Sebastian Schüring · 3 Min. Lesezeit
Wohnimmobilien in Deutschland waren im zweiten Quartal 2026 laut vdp-Immobilienpreisindex 1,9 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Ich ordne ein, was hinter der Zahl steckt und was du daraus für deinen Kauf mitnehmen kannst.
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) wertet für seinen Immobilienpreisindex echte Transaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten aus. Am 10. August 2026 hat er die Zahlen für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Danach lagen die Preise für Wohnimmobilien insgesamt 1,9 Prozent über dem Vorjahresquartal und 0,3 Prozent über dem ersten Quartal 2026. Die Werte im Einzelnen, jeweils gegenüber dem Vorjahresquartal:
Getragen wurde der Anstieg also vor allem vom selbst genutzten Wohneigentum. Weil die Mieten stärker gestiegen sind als die Kaufpreise von Mehrfamilienhäusern, hat der vdp-Liegenschaftszins, also die Rendite dieser Objekte, um 1,5 Prozent zugelegt. Büro- und Einzelhandelsimmobilien wurden dagegen günstiger. Die Zahlen für das dritte Quartal kündigt der vdp für den 10. November 2026 an.
Das Statistische Bundesamt kommt in seiner Meldung vom 24. September 2026 für das zweite Quartal auf ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zwei Indizes, zwei Ergebnisse, weil sie unterschiedlich berechnet werden. Beide zeigen aber in dieselbe Richtung: leichte Zuwächse, kein Preissprung.
Interessant ist der Blick aufs Land. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen lagen Ein- und Zweifamilienhäuser laut Destatis 0,4 Prozent unter dem Vorjahresquartal, aber 1,9 Prozent über dem Vorquartal. Eigentumswohnungen wurden dort im Jahresvergleich um 0,6 Prozent günstiger. Was solche Bundeswerte nicht leisten: Sie sagen dir nicht, was ein bestimmtes Haus in Krumbach oder im Landkreis Günzburg wert ist. Dafür zählen Lage, Zustand und Vergleichsverkäufe vor Ort.
Ruhige Preise nehmen Druck aus der Entscheidung. Das ist eine gute Gelegenheit, sauber zu rechnen statt schnell zu unterschreiben.
Ehrlich gesagt: Niemand kann sicher vorhersagen, wie sich Preise und Bauzinsen in den nächsten Monaten entwickeln. Die aktuellen Zahlen sprechen weder für Panik noch für Euphorie. Sinnvoller als auf den perfekten Zeitpunkt zu warten ist es, die eigene Situation zu kennen: Wie viel Eigenkapital ist da, welche Rate ist tragbar, welches Objekt passt wirklich zu deinem Leben?
Mein Tipp: Rechne dein Wunschobjekt einmal mit dem Angebotspreis und einmal mit allen Kosten durch, die danach noch kommen: Kaufnebenkosten, Renovierung, energetische Maßnahmen. Erst diese zweite Zahl zeigt dir, ob der Kauf für dich tragfähig ist.
Du möchtest wissen, was diese Entwicklung für deine Finanzierung bedeutet? Dann buch dir einen Termin bei mir, persönlich in Krumbach oder digital von überall in Deutschland. Oder ruf mich direkt an unter 08282 6089890, mobil erreichst du mich unter 0172 5661264 und per E-Mail an info@baufinanzierung-krumbach.com.